Wernher von Braun zum 100. Geburtstag am 23. März 2012
1932 - am Beginn einer beispiellosen Karriere. Auf dem "Raketenflugplatz Berlin", Rudolf Nebel (links) trägt die von Hermann Oberth entworfene UfA-Rakete. Der Student Wernher von Braun schultert eine Raketen-Attrappe, die mit Fallschirm von einem hohen Industrie-Schornstein abgeworfen wurde.
Gerade 25 Jahre alt, sitzt von Braun als Direktor der "Heeresversuchsanstalt Peenemünde" an seinem Schreibtisch. Hier wird die erste Grossrakete der Welt, das "Aggregat 4" (später "V2") entwickelt. Das A4 erreicht als erster, von Menschen geschaffener, Gegenstand den Weltraum.
Auf die feste Zusage von Brauns hin hat Präsident Kennedy seiner Nation versprochen einen Menschen sicher zum Mond und zurück zu bringen. Eine Woche nach diesem Besuch am Cape Caneveral 1963 stirbt Kennedy durch die Kugeln eines Attentäters.
Wernher von Braun und ein grandioses Team (mit einigen ehemaligen Peenemündern) schaffen die Saturn Rakete, die Kennedy's Versprechen Wirklichkeit werden lässt. Wernher von Braun stirbt am 16 . Juni 1977.
Vortrag: Die Untertageverlagerung der deutschen Luftfahrtindustrie im Zweiten Weltkrieg am Beispiel von "Weingut 2"
8. März 2012, 18 Uhr Eintritt frei Vortrag von Oberstleutnant Dipl.-Ing.(FH) Gerhard
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Flugplatzfest beim Luftwaffenmuseum Das diesjährige Flugplatzfest in Gatow war wieder ein Besuchermagnet. Am Samstag dämpfte gelegentlicher Regen den Ansturm der Besucher, doch am schönen Sonntag wurde dies wieder wettgemacht.
Wieder in einem Zelt untergebracht konnte Daedalus vier hochkarätige Exponate zum Thema "Frühe Raketentriebwerke" zeigen.
Oben links ist der Antriebsblock eines Hs 293 Flugkörpers und rechts eine Starthilfe zu sehen.
Unten wird das Triebwerk des Aggregat 4 (V2) und der Dampfgenerator für die dazugehörige Turbopumpe präsentiert.
Wolfgang-D. Schröer fand zwischendurch kurz die Gelegenheit, mit den Funkern auf dem Tower zu kommunizieren.
Das Luftwaffenmuseum hatte wieder für eine interessante Mischung von Ausstellern gesorgt: Die Feuerwehr war Anziehungspunkt nicht nur für Jungs.
Das Technische Hilfswerk trumpfte in diesem Jahr mächtig auf. Die phantastischen Fähigkeiten von Suchhunden wurden eindrucksvoll an einer eigens errichteten künstlichen Ruine demonstriert! Vom Technik-Fahrzeug bis zum Rettungsboot stellte das THW seine Ausrüstung dar.
Einer der Publikums-Lieblinge waren die Motorrad-Akrobaten der Polizei. Da konnte dem Betrachter schon mal der Atem stocken, wenn immer weitere unglaubliche Figuren auf einem Motorrad dargeboten wurden. Im Hintergrund rechts sieht man zwei der extra für das Flughafenfest eingeflogenen Flugzeuge. Viele Besucher freuten sich darüber, dass Gatow (zumindest für zwei Tage) wieder Flugbetrieb hatte.
Im Hangar 3 informierten sich viele Besucher an der von Klaus Schlingmann aufgestellten Info-Säule mit dem Bergungsbericht von Wolfgang-D. Schröer über die Herkunft des ausgestellten Bf 108 "Taifun"-Wracks. Diese Info-Säule bleibt jetzt als ständiges Inventar im Luftwaffenmuseum.